Physical Address
304 North Cardinal St.
Dorchester Center, MA 02124
Physical Address
304 North Cardinal St.
Dorchester Center, MA 02124

Bevor du in den Urlaub fährst, hast du vielleicht schon laufende Nase oder Kopfbrummen. Du fragst dich, ob du trotzdem fliegen solltest. Hier erfährst du, wie du sicher mit Erkältung fliegen kannst, ohne anderen zu schaden.
Ob du mit Erkältung fliegen kannst, hängt von der Schwere ab. Ein leichter Schnupfen ist oft weniger problematisch. Aber bei schweren Fällen oder betroffenen Organen solltest du einen Arzt fragen.
Fliegen ähnelt dem Leben auf 1.800–2.400 m Höhe. Das kann die Sauerstoffversorgung mindern. Zudem trockene Luft und lange Sitzen sind nicht gut für die Gesundheit.
Fliegen kann auch andere anstecken. Aber mit Masken und Händewaschen kann das Risiko gesenkt werden. Fluggesellschaften können dich auch abweisen, wenn sie dir nicht trauen.
In den nächsten Abschnitten erfährst du mehr über Risiken, wie du dich vorbereiten kannst und was du tun kannst, um die Gesundheit zu schützen. Es gibt auch Alternativen wie den Zug, Auto oder virtuelle Treffen.
Beim Fliegen mit Erkältung ist es wichtig, die Auswirkungen zu kennen. Die Kabinendruck im Flugzeug entspricht etwa 1.800–2.400 Metern Höhe. Der Sauerstoffpartialdruck in den Blutgefäßen sinkt stark.
Das kann die Sauerstoffsättigung auf unter 90 % senken. Gesunde Menschen können damit meist umgehen. Doch bei Herz- oder Lungenerkrankungen ist das Risiko höher.

Die trockene Luft im Flugzeug trocknet Schleimhäute aus. Das belastet dein Immunsystem. Husten und Halsschmerzen werden dadurch schlimmer.
Geschwollene Schleimhäute können Druckausgleich in Ohr und Nebenhöhlen stören. Beim Start und Landen kann das zu schmerzhaften Barotrauma führen.
Wenn du Erkältung und Fliegen kombinierst, steigst du das Risiko, andere anzustecken. Händewaschen, Desinfektion und Tragen einer Maske können das Risiko senken. Bei chronischen Atemwegserkrankungen ist ärztliche Beratung wichtig.
Akute Komplikationen können starke Ohrenschmerzen und Druckgefühl sein. Auch vorübergehende Hörminderung ist möglich. Trommelfellverletzungen sind selten, aber können passieren.
Bei Fieber steigt der Stress für Herz und Lungen. Schwerkranke Patienten können lebensgefährliche Probleme bekommen.
Gase dehnen sich in großer Höhe stärker aus. Bei Magen-Darm-Erkrankungen kann sich Gasvolumen um bis zu 30 % vergrößern. Das führt zu Schmerzen und Krämpfen. In Ausnahmen sind Darmkomplikationen möglich.
Fieber, starke Halsschmerzen und frische Mittelohrentzündung machen das Reisen schwer. Auch ausgeprägte Nasennebenhöhlenentzündung, heftiger Husten und schwere Atemnot sind hinderlich.
Bei Kindern ist die Eustachi-Röhre enger und kürzer. Deshalb treten bei ihnen häufiger Ohrenschmerz und Mittelohrproblematik auf. Personen mit Gerinnungsstörungen, kürzlich erfolgten Operationen oder höherem Alter haben ein erhöhtes Thromboserisiko.
Wenn du mit Erkältung oder nach Kontakt mit Grippekranken reist, ist Vorbereitung wichtig. Kleine Schritte vor, während und nach dem Flug können helfen. Sie verringern Beschwerden und das Ansteckungsrisiko für andere.

Bei Fieber, Atemnot oder chronischen Erkrankungen wie Asthma sprich mit deinem Arzt. Erklärt, ob ein Fit to fly Attest nötig ist, besonders bei medizinischem Equipment oder Schwangerschaft.
Packe alle Medikamente ins Handgepäck. Plane Einnahmezeiten nach Zeitzonen. Bei Insulin oder Asthmaspray lege ein ärztliches Attest bei.
Überprüfe deine Reiseversicherung auf medizinische Rückholung. Bei Thrombose-Risiko kläre Kompressionsstrümpfe und Prophylaxe mit dem Arzt.
Nutze abschwellende Nasensprays kurz vor Start und Landung. Kauen, schlucken oder vorsichtig die Valsalva-Technik hilft gegen Ohrenschmerzen.
Wähle einen Fensterplatz, um Kontakte zu reduzieren. Halte abschwellende Nasensprays und Schmerzmittel griffbereit für den Fall, dass du während des Fluges krank wirst.
Ruhe dich aus und trinke viel. Vermeide körperliche Anstrengung und Alkohol direkt nach dem Flug, damit sich deine Schleimhäute erholen.
Bei Ohrenschmerzen oder anhaltendem Druck suche einen HNO-Arzt auf. Beobachte Fieber, Atemnot oder starken Husten; suche bei Verschlechterung medizinischen Rat.
Falls du mit Grippe unsicher bist, verzichte lieber auf das Reisen. Mit Erkältung in den Urlaub zu fliegen ist möglich, wenn du dich verantwortungsbewusst verhältst und ärztlichen Rat beachtest.
Wenn du krank bist, gibt es bessere Wege als Fliegen. Alternativen wie Zug- oder Autofahrten bieten mehr Komfort. Sie senken auch das Risiko, dich oder andere zu infizieren.
Bevor du entscheidest, schau dir Reisezeit, Kosten und persönliche Belastbarkeit an.
Im Zug gibt es weniger Druckwechsel. Du kannst leicht aufstehen und dich bewegen. Die Luftfeuchtigkeit ist oft höher, was gut für Erkältungen ist.
Beim Autofahren hast du Kontrolle über Belüftung und Pausen. Du kannst leicht Medikamente und Desinfektionsmittel mitnehmen. Vergleiche Reisezeit und Kosten, um die beste Wahl zu treffen.
Virtuelle Treffen sind super für Geschäftsreisen. Tools wie Zoom oder Microsoft Teams ermöglichen Teilnahme ohne Risiko. Du kannst Unterlagen vorab senden und alles vorbereiten.
Wenn du einen Termin kurzfristig ändern musst, ist Video die beste Lösung. So kannst du Geschäftsreisen absagen oder in den Urlaub fahren, ohne andere zu infizieren.
Verschiebe deine Reise, wenn du Fieber oder starke Halsschmerzen hast. Auch frische Mittelohrentzündung oder schwere Nasennebenhöhlenprobleme sind Gründe. Schwere Atemnot, Grippe oder Magen-Darm-Erkrankungen sind ebenso ein Grund, nicht zu fliegen.
Weitere Gründe sind ärztliche Empfehlung oder bestehende Erkrankungen ohne Freigabe. Prüfe Umbuchungs- und Stornobedingungen und kontaktiere die Airline rechtzeitig.
Im Zweifel lieber verschieben: Informiere Begleitpersonen und Arbeitgeber frühzeitig. Hole ein Fit-to-fly-Attest ein, wenn nötig. Für Details zu Rechten und Optionen bei Umbuchung oder Stornierung lies mehr bei AirHelp. So schützt du deine Gesundheit und die deiner Mitreisenden.